Was man beim Zeichnen von Mindmaps beachten sollte:

 

Wir verwenden weißes unliniertes Papier. Linien oder Karos begrenzen automatisch den Fluß der Gedanken und lassen Zeichnungen nicht so schön aussehen.
 

Wir legen das Papier im Querformat und zeichenen das Thema in die Mitte. Aus unserer geistigen, emotionalen Mitte heraus entstehen die Gedanken. Ein optimaler Fluss ist so gewährleistet.
 

Das Thema wird eingekreist. Besser noch eignet sich ein Bild als Thema. Wir verwenden Farben, weil sie das Gehirn stimulieren.
 

Die Hauptlinien sind dick gebogen und dünn auslaufend. Auf sie kommen die Hauptüberschriften, die Stich- oder  Schlüsselwörter. Sie sind direkt mit dem zentralen Thema verbunden und mit Großbuchstaben geschrieben. Wir achten darauf, dass die Wortlänge = der Astlänge ist. Grosßbuchstaben und gebogenen Linien prägen sich dem Gehirn besser ein.
 

Jeder Ast wird in einer anderen Farbe gezeichnet. Dadurch ist jeder Hauptast klar erkennbar und löst weitere Gedanken aus.
 

Durch dünnere Linien, die mit den Hauptästen verbunden sind, beginnen wir eine zweite Gedankenebene. Worte und Bilder der ersten Gedankenebene stimulieren weitere Assoziationen, die auf die Nebenäste kommen.
 

So wie die Gedanken kommen, darf man von einem Hauptast zum anderen springen. Ein Ast muss nicht fertiggestellt werden.
 

Eine weitere Verästelung führt zu einer dritten und vierten Gedankenebene. So können alle auftauchenden  Gedanken unmittelbar aufgefangen und festgehalten werden.
 

Wir fügen Hervorhebungen ein, die das Gedächtnis unterstützen und für eine bessere Lesbarkeit sorgen. Als Hervorhebungen eignen sich Umrahmungen der Äste, verschiedene Farben, zeichnerische Stilarten, Sternchen, Smilies, Bilder usw. Je bunter, je besser.
 

Das Einfügen von Zeichnungen, Skizzen führt automatisch zu einer intensiveren Beschäftigung mit dem Thema. Die geistigen Fähigkeiten werden gesteigert, und man erinnert sich viel leichter an den erarbeiteten Stoff.
 

Die dabei vorherrschende positive freudige Grundhaltung sorgt für eine optimale Speicherung im Gehirn. Ein rascher Zugriff auf das erarbeitete - gelernte- Wissen ist gewährleistet.
 

Hier die Regeln noch einmal in einer Thema unabhängigigen Mindmap dargestellt:
 

 

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Anleitung

Regeln

Praxis

 

 

 

 

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© 2006 Werner Ebner * 72585 Riederich *eb { ät } gch { punkt ] de